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Directors' Dealings: Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte

Im Zusammenhang mit der Notierung im Prime Standard sind die Organe der Gesellschaft sowie Personen, die in enger Beziehung zu diesen stehen, zur Mitteilung so genannter Directors' Dealings nach § 15a WpHG verpflichtet. Die HANSA GROUP AG entspricht damit nunmehr auch Ziffer 6.6. des Corporate Governance Kodex.

Zurzeit liegen keine Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG vor.

DD-Meldungen: Gesetzliche Hintergründe

Am 30.10.2004 ist das Anlegerschutzverbesserungsgesetz (AnSVG) in Kraft getreten. Darin wird Paragraph 15a des Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) neu gefasst und deutlich erweitert. Mitteilungspflichtig sind u. a. alle Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane oder persönlich haftende Gesellschafter von Emittenten, deren Wertpapiere (z. B. Aktien oder Schuldverschreibungen) zum Handel an einem organisierten Markt in Deutschland oder der EU zugelassen sind. Der Handel mit Wertpapieren dieses Emittenten (Directors' Dealings) muss dem Emittenten selbst und der Bundesanstalt für Wertpapierdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemeldet werden.

Die Mitteilungspflicht gilt auch für Personen, die in enger Beziehung zur Führungskraft stehen (wie z.B. die Ehefrau oder die unterhaltsberechtigten Kinder). Juristische Personen, d. h. Gesellschaften oder Stiftungen, die von o. g. Personen kontrolliert werden, müssen ebenfalls ihre Directors' Dealings melden.

Eine Ausnahme gilt lediglich für solche Geschäfte, deren Gesamtsumme einen Betrag von EUR 5.000 bis zum Ende des Kalenderjahres nicht übersteigt.